TRISTAR News

TRISTAR-News

Einmal durch die Hölle und wieder zurück / Paris-Roubaix

 

Genau dies erlebten Kathrin Hausmann und Patrick Balk, die am 11.04.2015 mit über weiteren 4500 Teilnehmern bei der Jedermannversion des Radklassikers Paris-Roubaix in Frankreich teilnahmen.

Die Strecke ist bekannt für ihre harte Kopfsteinpflasterpassagen und wird daher auch die Hölle des Nordens („L’enfer du Nord“ frz.) betitelt.

 

Früh am Morgen ging es los. Leider zeigte sich hier das Wetter nicht unbedingt von seiner besten Seite: es regnete. Obwohl der Regen sich im Laufe des Vormittags legte waren einige der Kopfsteinpflasterpassagen dennoch schwer zu überqueren. Im Wald von Aarenberg und am Carrefour de l’Arbre haben die Beiden ihr Rad sogar teilweise geschoben. Das Pflaster war an jenen Stellen so rutschig und überall herum stürzten Radfahrer, sodass ein Schieben wohl am Vernünftigsten erschien.

Das Kopfsteinpflaster in Nord-Pas-de-Calais ist jedoch nicht nur äußerst kräfteraubend, sondern auch eine Herausforderung für das Rennrad: unzählige Platten und sogar abgebrochene Lenker konnte man vorfinden. Jedoch konnten sich Kathi und Patrick sehr glücklich schätzen, da sie weder von Platten, noch von Stürzen betroffen waren und mit lediglich ein paar Blasen an den Händen gut davon kamen.

Letztendlich haben Beide ihr Ziel geschafft: nämlich einfach ohne große Zwischenfälle ins Ziel gelangen.

 

Als großes Schmankerl war dann am darauffolgenden Tag das Profirennen, das sogar der deutsche Radprofi John Degenkolb als erster Deutscher seit 119 Jahren! gewinnen konnte. Eine Ehre bei solch einem Siegeszug dabei zu sein.
Auch wenn Kathi und Patrick zunächst der Meinung waren, so etwas Verrücktes nicht mehr zu machen, hat sich diese Einstellung bereits geändert. Rückwirkend war es ein sehr tolles Event, welches allen Radliebhabern absolut zu empfehlen ist.
 

Mitglied werden

MaPhy-Na

Besucher

428845
HeuteHeute65
GesternGestern195
DieseWocheDieseWoche1313
DiesenMonatDiesenMonat6066
GesamtGesamt428845