Erfolgreiche Mitteldistanz-Rennen: Zwei Podiumsplätze für TRISTAR

Gleich bei zwei Mitteldistanz-Rennen konnte unsere Athleten in diesem Sommer starke Ergebnisse einfahren.

Den ersten Erfolg feierte Fritz Graf bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz am 21. Juni in Schleswig. Das Rennen in Schleswig hatte es in sich. Vor allem auf der Laufstrecke konnte Fritz seine Stärke ausspielen. In einem gut besetzten Teilnehmerfeld der AK65 arbeitete er sich im Rennverlauf immer weiter nach vorne und sicherte sich schließlich mit einer Zeit von 5:28 Stunden den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Unterstützung bekam Fritz dabei von einer Crew aus alten Freunden, die ihn vor Ort mit wichtigen taktischen Informationen versorgte. 

Nur gut einen Monat später stand bereits die Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz in Pocking auf dem Programm. Und auch dort bewies Fritz, dass insbesondere beim Laufen mit ihm zu rechnen ist. Mit einer starken Gesamtzeit von 5:12 Stunden konnte er seine Konkurrenten in der AK65 hinter sich lassen und sich den Bayerischen Meistertitel sichern.

Für ein weiteres TRISTAR-Highlight sorgte in Pocking Thomas Griesbeck: Er gewann die Altersklasse AK60 mit deutlichem Vorsprung und einer herausragenden Zeit von 4:45 Stunden.

Ausgebuchter Kindertriathlon begeistert den Nachwuchs

Bei sommerlichen Temperaturen stand das RT-Gelände am 4. Juli ganz im Zeichen des Triathlon-Nachwuchses. Mit 125 Anmeldungen war der Kindertriathlon in diesem Jahr bereits im Vorfeld ausgebucht. Kinder der Jahrgänge 2013 bis 2021 gingen motiviert an den Start und zeigten auf den verschiedenen Distanzen ihr Können.

Je nach Altersklasse galt es zunächst 50 bis 300 Meter zu schwimmen, anschließend einen bis sieben Kilometer Rad zu fahren und zum Abschluss 400 bis 1.600 Meter zu laufen. Dabei stand für viele der erste Triathlon überhaupt auf dem Programm, während andere bereits Wettkampferfahrung mitbrachten.

Trotz der warmen Bedingungen meisterten die jungen Athletinnen und Athleten die Strecken mit viel Einsatz. So gut wie alle erreichten das Ziel, wo sie von ihren Familien empfangen wurden. Die Freude über das Geschaffte war bei den Kindern ebenso groß wie bei den Eltern am Streckenrand.

Im Ziel erhielt jedes Kind eine Medaille als Erinnerung an den erfolgreichen Wettkampf. 

Tristar am Gardasee: Schweiß, Spaghetti und Sonnenaufgänge

Wenn 23 Menschen – von der flinken Dreijährigen bis zur erfahrenen 63-Jährigen Radl-Maschine – Anfang April ihre sieben Sachen packen und Richtung Gardasee aufbrechen, kann das nur eins bedeuten: Trainingslager! Und nicht irgendeins. Sondern das legendäre Tristar-Trainingslager. Diesmal fand es Anfang April in Torbole am Gardasee statt, wo Held:innen der Ausdauerszene geschmiedet werden. Oder zumindest ordentlich ins Schwitzen kommen.

Frühstart mit Alpenpanorama

Wer dachte, Urlaub bedeute Ausschlafen, wurde spätestens um 6:15 Uhr eines Besseren belehrt. Noch vor dem ersten Kaffee standen wir in unseren Badelatschen bereit, um um Punkt 7:00 Uhr im Schwimmbad von Riva del Garda einzutauchen – direkt mit Blick auf rosa leuchtende Felswände. Sonnenaufgang, Chlorgeruch und der stille Pakt: Da muss man jetzt durch.

Radeln bis die Waden brennen

Nach dem Frühstück hieß es dann täglich: Ab aufs Rad! Klingt harmlos, doch es ging immer rund – über 100 Kilometer, mindestens 1.600 Höhenmeter. Jeden. Einzelnen. Tag. Wir durchquerten blühende Täler bei 20 Grad, radelten durch mediterranes Postkartenidyll – nur um dann, 1.000 Meter weiter oben, am Pass zähneklappernd festzustellen: „Hätte ich doch die Windjacke mitgenommen!“ Kurze Hose unten, Winterjacke oben – Gardasee-Style eben.

Kraft übrig? Na dann, laufen!

Für alle, die sich nach diesen Radtouren noch nicht wie ein zerquetschtes Gummibärchen fühlten, gab’s am Nachmittag noch eine gepflegte Laufrunde. Und als wäre das nicht genug: Dehnen am Pool! Fast schon meditativ – mit Aussicht auf Zypressen, schneebedeckte Gipfel und andere stöhnende Tristarler.

Futter für Helden

Und dann – der verdiente Höhepunkt des Tages: Das Hotelbuffet! Kein Warten auf den Kellner, kein Drama um zu wenig Kohlenhydrate – einfach drauflos schaufeln. Nudeln in allen Formen und Farben, Gemüseberge und Salate für die Vitamine. Kalorienbilanz? Wahrscheinlich immer noch im Minus. Aber sowas von zufrieden! Und dann ab ins Bett. Manchmal schon um 20 Uhr. Alle Wein- und Bierproduzenten dieser Welt würden angesichts unseres Alkoholkonsums (0,0 Prozent) in tiefe Depressionen stürzen.

Fazit: Gardasee, du warst großartig!

Das Trainingslager war nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern vor allem ein Gemeinschaftserlebnis voller Lacher, Muskelkater, Sonnenbrillen-Tanlines und Pasta-Magie. Wir sind bestärkt, braungebrannt und voller Vorfreude auf die Saison zurückgekehrt.

Tristar – bereit für neue Bestzeiten!

33. Regensburg Triathlon powered by Autohaus Hofmann

Wir vom TRISTAR Regensburg möchten uns ganz herzlich bei allen Athlet/-innen für den gelungenen und tollen Wettkampftag bedanken sowie bei allen Zuschauern/-innen, die für eine wunderbare Atmosphäre auf dem Dultplatz und entlang der Strecke gesorgt haben. Der größte Dank gebührt mit Sicherheit all den Helfern des TRISTAR Regensburg sowie den Behörden, der Feuerwehr, Polizei, BRK und dem DLRG, die durch ihren unermüdlichen Einsatz diese Veranstaltung erst ermöglicht haben sowie unseren Sponsoren.

Bilder:

Die Atmosphäre, Renneindrücke sowie Einblicke hinter die Kulissen hat Chris Schmidt mit seiner Kamera festgehalten. Seine Bilder findet ihr unter folgendem Link: https://www.picdrop.com/leetpics/ZDro8XAsdJ . Unter Nennung des Fotografennamens „leetpics_“ dürfen diese Bilder verwendet werden. Weitere Bilder (auch Zielfotos) von jedem Athleten können unter Sportshot abgerufen werden.

Ergebnisse, Zielfoto und Urkunden:

Ergebnisse: https://www.zeitgemaess.info/event.php?ACCESSCODE=202408041&result. Urkunden & Zielfoto: Durch einen Klick auf euren Namen in der Ergebnisliste gelangt ihr zu eurer Urkunde und eurem Zielfoto

Zum Rennverlauf:

Mit 900 Startenden war die Veranstaltung wieder komplett ausgebucht. Auch auf der Strecke säumten zahlreiche Zuschauende die Straßen und sorgten für eine wunderbare Atmosphäre sowohl auf dem Dultplatz als auch auf der Strecke. Ein besonderes Highlight stellte in diesem Jahr die RADoNERD-hill-climb-challenge auf der Radstrecke am legendären Schelmengraben dar. Auf diesem Bergstück mit gesonderter Zeitmessung konnten die Athleten/-innen sich völlig verausgaben, um einen Sonderpreis für diese Bergwertung zu ergattern. Auch auf der Laufstrecke gab es kleinere Streckenneuerungen: Eine längere Runde sorgte dafür, dass sich das Feld noch besser entzerren konnte und die Sportler konnten den Weg entlang des Greser Spitz in seinen vollen Zügen genießen.

Sowohl der Wettkampf auf der Olympischen Distanz als auch das Sprintrennen blieben bis zum Ende spannend. Auf der olympischen Distanz lief Fabian Schaffert (TuS Fürstenfeldbrück) als Erster über die Ziellinie. Nach dem Schwimmen lag er mit einem Rückstand von 2:30 noch auf Platz 10, zeigte aber an Land hervorragende Leistungen und kämpfte sich bis ganz nach vorne. Mit einem Rückstand von einer guten Minute schaffte es Thomas Wittmann (Twin Neumarkt) auf Rang 2, der vor allem mit der schnellsten Laufzeit des Tages überzeugen konnte. Die größte Aufholjagd gelang aber dem Vorjahreszweiten Martin Kodewitz (Gruppe Positiv Sportverrückt). So lag er nach dem Schwimmen noch auf dem 60. Rang, glänzte aber mit der schnellsten Radzeit und machte dadurch enorm viele Plätze gut. So lief er zuerst auf Platz 3 ein, musste diesen aber dann an Andreas Besold (RSC Marktredwitz) abtreten, der in der 2. Startgruppe unterwegs war und durch starke Leistungen in allen drei Disziplinen letztendlich das Podest komplettierte.

Ähnlich spannend sah das Rennen bei den Damen aus, bei dem sich die Favoritin Franzi Reng (Soprema Team Mannheim) letztendlich aber souverän durchsetzen konnte. Mit einem Rückstand von zwei Minuten lief Verena Dormehl (TG Viktoria Augsburg) auf Rang 2 ins Ziel. Lang konnte sie Reng folgen, musste dann aber vor allem beim Laufen abreißen lassen. Mit der schnellsten Radzeit sicherte sich Anne Schmidhuber (TSV Essleben) den 3. Rang, bekam aber stetig Druck von der Viertplatzierten Laura Martinez, die sich den schnellsten Laufsplit ergattern konnte.

Auf der Sprintdistanz konnte sich Silvester Birkner (ppn-training) mit der schnellsten Schwimm- und Radzeit einen komfortablen Vorsprung erarbeiten und lief dadurch souverän als Erster ins Ziel ein. Bastian Frisch (La Carrera Team Rothsee) und Thomas Schien (rum & bike Kelheim) konnten den Abstand auf der Laufstrecke verkleinern und sicherten sich dadurch Platz 2 bzw. 3.

Bei den Damen startete die Regensburgerin Anja Sturm mit Platz 14 nach dem Schwimmen eine Aufholjagd, die mit dem Sieg sowie dem schnellsten Rad- und Laufsplit belohnt wurde. Zwischen Platz 2, 3 und 4 ging es hingegen sehr eng zu und so kam es zu einem Sprintduell auf der Zielgeraden, das Sina Meier für sich entscheiden konnte. Mit 2 Sekunden Rückstand folgte auf Platz 3 Mareike Wessalowski (SCPE München). Die Holzmedaille ging mit weitern 5 Sekunden Rückstand an Lisa Reitinger (Rathaus Ansbach), die lang das Rennen anführte.

Weiterhin wurde auf der Sprintdistanz die Oberpfalzmeisterschaft ausgetragen. Hier ging der Sieg an Laetitia Berner (Twin Neumarkt) und Richard Gottschalk (Team Oberpfalz).

Die schnellsten am Berg waren Charlotte Kaiser und der Sprintsieger Silvester Birkner sowie Anna Schmidhuber und Michael Ried auf der olympischen Distanz. Der schnellste Staffelradfahrer war Philipp Gottwald (Staffel: Feinkostabteilung). Alle durften sich über einen Sonderpreis von RADoNERD freuen.

Auf der Sprintdistanz stand das Team „Die Tiefflieger“ (Hoffmann, Hoffmann, Adam) vor „AMSOSRAM 1″ und „Lifeletics“ ganz oben. Die olympische Distanz gewinnt die Mannschaft „DOK racingteam“ (Becker, Sand, Rabenstein) vor „GEFO – fit & health studio“ und „TC Parsberg-Lupburg“.

Wir freuen uns jetzt schon auf den 34. Regensburger Triathlon, der wieder am ersten Augustwochenende stattfinden wird.

https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/liveticker-zum-33-regensburg-triathlon-16709105
https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/triple-beim-heimspiel-franzi-reng-gewinnt-erneut-beim-regensburg-triathlon-16722956
https://www.mittelbayerische.de/nachrichten/sport/der-regensburg-triathlon-steht-vor-der-tuer-750-starter-und-50-staffeln-werden-am-sonntag-erwartet-16675589
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