Tristar Damen siegreich beim Mannschaftszeitfahren des RSC Kelheim

Am vergangenen Samstag richtete der RSC Kelheim, Veranstalter des bekannten 24-Stunden-Rennens Kelheim, ein Mannschaftszeitfahren und gleichzeitig die „offene Stadtmeisterschaft“ in Essing/Kelheim aus. Im 3er-Team waren 7,2 km und 200 hm zu überwinden. Die Teams starteten jeweils mit zwei Minuten Zeitabstand.

Mit einer Zeit von 00:15:24 setzten sich Kristin Buser, Magdalena Gegenfurtner und Ines Bradshaw souverän gegen die starke Konkurrenz durch. „Wir haben uns spontan entschlossen bei der Veranstaltung teilzunehmen und uns eigentlich nicht viel ausgerechnet. Die Renntaktik unserer beiden erfahrenen Bundesliga-Triathletinnen Krissi und Ines ist dann aber voll aufgegangen“, so Magdalena Gegenfurtner.

Dass die Drei schnell unterwegs waren, zeigte sich bereits auf der Rennstrecke. Etwa 1,5 km vor dem Ziel, schlossen die Tristar Damen auf das zwei Minuten vor ihnen gestartete Damen-Team auf und gingen vorbei. Das sorgte auch bei Kristin Buser für zusätzliche Motivation: „Das Format und die Strecke haben mir richtig viel Spaß gemacht. Bei einem Zeitfahren weiß man unterwegs aber meistens nicht, wo man liegt. Als ich dann aber das Team vor uns gesehen habe, konnte ich nochmal alles rausholen“.

Die Veranstaltung fand als Ersatz für das 24-Stunden-Rennen statt und war ein voller Erfolg. „Der RSC Kelheim hat da wirklich eine top Veranstaltung auf die Beine gestellt. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr dann wieder beim 24-Stunden-Rennen am Start stehen können“, resümiert Ines Bradshaw.

Unterstützt wurden die drei Damen vom OTC (Orthopädie Traumatologie Centrum) Regensburg. Dr. Marco Hartl behandelt und betreut zusammen mit Kollege Dr. Michael Dengler die Profi- und Hobby-Athleten des Tristar Regensburg.

Triathlon 2. Bundesliga – Sebastian Neef knapp am Sieg vorbei

Beim letzten Liga-Rennen für die Mannschaften der Damen und Herren von Tristar Regensburg in Nürnberg verpasste Triathlon-Profi Sebastian Neef nur knapp den Gesamtsieg.
In einem spannenden Rennen, in dem Neef beim Radfahren klar den Ton angab und sich fast langweilte, musste er im Endspurt beim Laufen nur dem Belgier Remco Verbelen vom TUS Griesheim den Vorrang geben. Eine Woche vor der Langdistanz beim Ironman Frankfurt präsentierte sich Neef als Senior auf der Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 KM Rad und 5 KM Laufen) in bestechender Form. Seine beiden Mannschaftskameraden Patrick Kilian und Luca Bauer behaupteten sich im Mittelfeld der Athleten (Plätze 31 und 38) erneut mit einer soliden Leistung. Am Ende gelang Platz neun unter den 14 Mannschaften in Abwesenheit des starken Marchelo Kunzelmann, der wegen einer akuten Erkrankung das Bett hüten musste.
Bei den Damen war Christine Pietzner mit Platz 8 in der Einzelwertung erneut eine Klasse für sich. Im viel zu seichten und eiskalten Wöhrdersee, den man eigentlich durchlaufen hätte können und in dem die Sicht beim Schwimmen durch den aufgewühlten Dreck zur zusätzlichen Herausforderung wurde, zeigten Ihre Mitstreiter Lorena Erl, Karin Jung und Nadine Scherübl Nehmerqualitäten. Der schnelle Radkurs im Herzen der Nürnberger Stadt verlangte den Triathleten ein Höchtsmaß an Konzentration ab. Lorena Erl verlor wertvolle Zeit beim Radwechsel, kam als dreizehnte ins Ziel und haderte mit sich selbst. Jung und Scherübl erreichten die Plätze 17 und 20. Am Ende kam in einem von der Leistungsdichte sehr knappen Damenfeld ein 6. Rang von 8 Mannschaften heraus.
Die beiden Teamleiter Frank Eckert und Sebastian Lucas zeigten sich nach Abschluss der Liga-Saison mehr als zufrieden, nachdem am Anfang des Jahres wegen der Corona-Situation überhaupt noch nicht feststand, ob und in welchen Umfang überhaupt ein Liga-Start der beiden Mannschaften möglich war. Erfreulich zeigte sich Frank Eckert, dass ihm mit der Neuverpflichtung von Marc Eggeling für die nächste Saison gleich ein dicker Fisch mit Potential nach oben ins Netz gegangen ist. Danach sollte der 4. Mannschaftsplatz wie beim Auftaktrennen in Darmstadt sicherlich nächstes Jahr keine Eintagsfliege sein.

Frank Eckert

Liga: Am Rothsee mit Licht und Schatten für die Tristar-Teams

Vergangenen Samstag fand am Rothsee traditionell das 2. Liga-Rennen der Saison für unsere beiden Teams statt. Unter nicht so straffen Hygieneauflagen wie in Darmstadt war dieses Mal wieder ein windschattenfreies Rennen erlaubt. Auch fand beim Schwimmen ein gewohnter Massenstart statt.
Bis kurz vor dem Wettkampf war für die Herren nicht klar, ob überhaupt eine Mannschaft in der Mindestbesetzung von 4 Personen an den Start gehen kann. In Abwesenheit von Sebastian Neef, der die olympische Distanz am Sonntag ebenfalls am Rothsee vorzog und dort auch gewann, opferte sich wie so oft in den letzten Jahren Simon Feigl, dessen Performance durch einen erheblichen Trainingsrückstand eher limitiert war. Ebenfalls war der Start von Marchelo Kunzelmann mehr als fraglich, weil er eigentlich aufgrund der Hochwasserkatastrophe als angehender Polizist ins Einsatzgebiet zitiert wurde. Nur seinem verständnisvollen und sportbegeisterten Dienstvorgesetzten war es zu verdanken, dass Marchelo dennoch eine Freigabe für uns erhielt. Er musste jedoch unmittelbar nach den Zieleinlauf nach Köln weiter fahren und seinen Dienst antreten. Marchelo biss sich durch das Rennen, musste am Rad viel Führungsarbeit leisten und behauptete sich am Ende dennoch wieder unter den Top Ten im Gesamtfeld. Luca Bauer und Dani Jungkunz etablierten sich ähnlich wie in Darmstadt im sichereren Mittelfeld. Simon Feigl lief an seinem persönlichen Limit ins Ziel. Am Ende kam immerhin ein 11. Gesamtplatz von 14 Mannschaften heraus.
Bei den Damen gab es Licht und Schatten. Sowohl Eva Schien als auch Ines Bradshaw hatten mit kleinen Defekten am Rad gleich zu Beginn der Radstrecke zu kämpfen. Bei beiden war die Kette herausgesprungen. Zudem gelang es Eva nicht sofort, ihren Radschuh zu ordern. Das Trauma vom Rothsee schlug bei Eva hier erneut zu. Vor 2 Jahren absolvierte sie die Radstrecke auch nur mit einem Schuh. Karin Jung legte eine starke Schwimmleistung hin und konnte so die erste Radgruppe erreichen. Glänzend aufgelegt war unser Neuzugang und die Kampfmaschine Chrissi Pietzner, die mit ihrer Gesamtplatzierung als Neunte erneut aufhorchen ließ. Mit 380 Watt drückte sie die Hügel am Rothsee durch und sprach danach vom härtestes Radrennen ihres Lebens.
Die Damen ließen nichts anbrennen und erreichten wie in Darmstadt den 5. Gesamtplatz von 8 Teams. Das nächste und letzte Liga-Rennen findet für uns am 8. August in Nürnberg statt. Die von der DTU weiteren angebotenen Wettkämpfe in Saarbrücken und Baunatal werden nicht von Tristar belegt, da sie in keinem Verhältnis zum Kosten/Nutzenfaktor stehen. Hintergrund ist dazu, dass in dieser Saison aufgrund der Corona-Pandemie keine Liga-Wertung stattfindet. Es gibt also weder Auf.- noch Absteiger.

Frank Eckert

Gelungener Liga-Auftakt für Tristar Regensburg

Am vergangenen Wochenende war es endlich wieder soweit: Sowohl das Damen- als auch Herrenteam von Tristar-Regensburg war nach über einjähriger Corona-Zwangspause wieder am Start. Der Eröffnungswettkampf im Triathlon zur 2. Bundesliga fand wie gewohnt in Darmstadt statt.

Es duellierten sich insgesamt 14 Mannschaften bei den Herren und 8 Teams bei den Damen im Sprintformat (860 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 4,6 km Laufen).
Aufgrund der strengen Hygiene-Auflagen musste bei diesem Wettkampf jeder Athlet mit einem Abstand von 20 Sekunden starten. Auch gab es bei diesem Wettkampf keine Windschattenfreigabe.

Die Herren mussten nach einer kurzfristigen Absage eines Athleten in einer Mindestbesetzung von 4 Startern das Rennen bestreiten. Das war eine Herausforderung. Hoch anzurechnen war hier der Einsatz von Marchelo Kunzelmann, der sich nach seiner Nachtschicht und den Anreisestrapazen ganz in den Dienst der Mannschaft stellte und trotzdem eine grundsolide Leistung unter den besten 10 Athleten ablieferte. Ebenfalls angeschlagen ging Neuzugang Daniel Jungkunz ins Rennen. Er muss sich nun einem operativen Eingriff unterziehen. Bei seinem Debüt überzeugte er im Mittelfeld der Gesamtwertung.

Sebastian Neef zeigte einmal mehr, in welch starker Form er sich in dieser Saison befindet und kam nach überragender Radleistung auf den 2. Gesamtplatz. Mit einem ebenfalls gut aufgelegten Luca Bauer schrammte das Team knapp am Treppchenplatz vorbei und belegte den 4. Gesamtrang.

Für die Damen gingen Lorena Erl, Nadine Scherübl, Karin Jung und die ebenfalls Liga Debütantin Christine Pietzner an den Start. Pietzner landete als beste Tristar-Athletin auf dem 8. Platz im Gesamtfeld. Dieser Achtungserfolg bescherte den Damen einen guten 5. Platz in der Mannschaftswertung.

Das nächste Liga-Rennen findet bereits am kommenden Samstag am Rothsee statt.

Frank Eckert und Natalie Pult

Berlin war für Tristar-Team eine Reise wert!

So richtig glauben konnten es die beiden Liga-Teamleiter Frank Eckert und Sebastian Lucas nicht, als sie die Nachricht von der Deutschen Triathlon Union (DTU) erhalten hatten, das ihr Team sich für die Finals 2021 der Elite in Berlin qualifiziert hatte. Die Freude im Verein war groß und es gab einige Mitglieder die in Berlin an den Start gehen wollten. Doch Eckert und Lucas konnten nur die Leistungsstärksten Sportler mitnehmen und so stand das Team aus 2 Damen und 2 Herren sehr schnell fest. An den Start gingen für uns Lorena Erl, Marchelo Kunzelmann, Eva Schien und Sebastian Neef.

Die Finals wurden dieses Jahr in Berlin auf dem Olympia Gelände ausgetragen. Es wurden Wettkämpfe in 18 verschiedenen Sportarten ausgetragen. Vertreten sind die bestplatzierten Mannschaften aus den jeweiligen Bundesligen deutschlandweit, so auch der TRISTAR Regensburg.

Insgesamt 16 Mannschaften hatten sich aus der 1. und 2. Bundesliga für die Mixed Relays im Triathlon qualifiziert. Darunter befanden sich die Zweitligavereine aus Erlangen, Würzburg und Regensburg.

Die daheim verbliebenen Vereinsmitglieder mussten nicht ganz auf die Berlin- Atmosphäre verzichten und konnten die starke Leistung Ihrer Vereinskollegen live im TV mitverfolgen.

Die Aufregung im Mixed-Team (vor allem bei Lorena; Hilfe ich werde Letzte) war groß, gerade da der überwiegende Anteil der gegnerischen Mannschaften in der 1. Bundesliga vertreten ist und auch einige Olympia-Qualifizierte unter ihnen waren.

Um 15:40 Uhr fiel der Starschuss und Lorena bestritt als Erste des Teams die Distanz des Supersprints von 250 m Schwimmen, 5 km Rad und 1,5 km Laufen. Es folgten Marchelo, Eva und Sebi, die diese Stecke nacheinander absolvierten.

Eine besondere sportliche Herausforderung war der Wettkampf auch für Eva und Sebi, die nur 4 Tage vor den Finals an der Startline vom St. Pölten Triathlon einer Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) standen.

Durch die sehr starke Performance von Sebi, der als letzter der Staffel in das Rennen ging und insgesamt 4. in seiner Startgruppe wurde, konnte der Verein sich über den 13. Platz der Gesamtwertung freuen. Der Sieg ging erwartungsgemäß an das Team von TV Buschhütten, die sich mit Potsdam ein spannendes Duell lieferten.

Alles in allem war Berlin die Reise für das Mixed-Team wert. So eine tolle Athmosphäre und das alles auf Spitzensport-Niveau, war für unsere Athleten schon etwas ganz Besonderes.

Schaut doch mal in der Mediathek des ZDF vorbei. Hier kann man den gesamten Rennverlauf mit Tristar-Beteiligung einsehen.

Frank Eckert und Natalie Pult