Run & Bike Cross in Viehhausen bei Traumbedingungen

Alle warten auf den Start.

Erstmals veranstaltete Tristar als vereinsinternen Wettkampf einen Run & Bike. Die inoffizielle Veranstaltung fand rund um den Forst von Viehhausen statt. Dabei galt es eine Strecke von insgesamt 12 KM im welligen Gelände als Tandem zu bewältigen. 2 Athleten wechselten sich nach Belieben jeweils für das Laufen und Radfahren ab und durften nicht mehr als 5 Meter Abstand voneinander haben. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und bei angenehm warmen Temperaturen starteten 11 Teams um 14 Uhr. Gleich ging es bergauf und nach einer anspruchsvollen „Wurzelpassage“ trennte sich sehr schnell die Spreu vom Weizen. Das Master-Team Jochen Stöberl und Elmar Daubenmerkl   konnte sich im kurzen, schwierigen Terrain einen knappen Vorsprung von ca. 50 Metern  vor den jungen Wilden um Josef Graf und Christoph Sturm (Team stürmischer Graf) verschaffen. Hier merkte man ganz deutlich, wer im „Holz“ dahoam ist.  Auch Philipp Grötsch und Felix Rucker waren den beiden Teams dicht auf der Pelle. Anschließend ging es weiter bergauf, bergab auf überwiegend befestigten Forstwegen ehe die Zielgerade auf der Straße in Kohlstadt erreicht war. Bis dahin lieferten sich die beiden führenden Teams ein Kopf an Kopf Rennen, bevor die Jungen in einem fulminanten Zielsprint die Masters doch noch überflügelten. Groetsch und Rucker platzierten sich mit einem Abstand von 1:13 Minuten auf den 3. Platz. Allen hat es riesig Spaß gemacht und so ließen wir es im Biergarten der Gaststätte Schwindl in Viehhausen in angenehmer Runde ausklingen. Die 3 Erstplatzierten wurden vor dem Essen noch geehrt und erhielten ein schönes Präsent. Wir hoffen, dass sich diese Veranstaltung für die nächsten Jahre etabliert.

Frank Eckert

Regensburger Triathlon 2022 – Save The Date!

Come back stronger !

Die Traditionsveranstaltung ist zurück. Am 7. August 2022 startet der 31. Regensburger Triathlon.

Die geplanten Distanzen für 2022 sind eine Sprintdistanz und eine Olympische Distanz.
Egal ob Anfänger oder Triathlon Profi, beim Regensburg Triathlon findet jeder die für ihn passende Herausforderung.

Die Anmeldung ist derzeit noch nicht geöffnet, wir geben euch Bescheid, sobald es Neues gibt. Daher heißt es für euch erstmal… Save the date, stay tuned and better be prepared !

Wir freuen uns auf Euch,
Euer Tristar Regensburg

IRONMAN 70.3 Italy

Am 19. September 2021 nahmen einige Tristar’ler (Jochen Stöberl, Michael Erhardt, Peter Walter) und eine Tristar’lerin (Astrid Schuhbauer) am 70.3 IRONMAN Italy in Cervia teil.
Nachfolgend ein paar Eindrücke von Astrid Schuhbauer:

Am 19.September war es endlich so weit, nachdem sich alles um ein Jahr verschoben hat, durfte ich an meinem ersten IRONMAN 70.3 teilnehmen. Die Aufregung und Nervosität waren natürlich groß. Um 12 Uhr ging es endlich mit den Rolling Start los. Das Schwimmen mit den Quallen war doch nicht so schlimm wir befürchtet und ich stieg nach 34:53 min aus dem Wasser. Die Radstrecke durch die Flamingos habe ich sehr genossen und nach 2 Std. 51 min. ging ich auf die Laufstrecke. Das Laufen war etwas schwieriger aber nach 5 Std 38 min. lief ich zufrieden durch das Ziel. Ein toller Wettkampf, beeindruckend und viele Teilnehmer. Es war der erste 70.3 IRONMAN für mich, aber ich hoffe nicht der letzte!

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer für die sehr guten Ergebnisse.

Tristar-Athleten am Steinberger-See erfolgreich

Zum Abschluss und Ausklang der Triathlon Saison zeigten einige Triathleten des Tristar starke Leistungen.
Bei spätsommerlichen Temperaturen und besten Wetterbedingungen fand der Seenland-Triathlon am Steinberger See nach einjähriger Abstinenz wegen Corona wieder statt. Neben einer Sprintdistanz (750/24/5km) boten die Veranstalter auch einen Supersprint an (300/14/3km). Einige Tristarler ließen es sich nicht nehmen, trotz der Corona-Auflagen an den Start zu gehen. Dabei kamen recht ansprechende und teilweise überraschende Ergebnis zustande.
Im Supersprint ging der Sieg an Natalie Pult mit einer Sekunde Vorsprung vor ihrer Vereinskollegin Magdalena Gegenfurtner. Das war eine faustdicke Überraschung, da Natalie noch kein Kraul schwimmen kann.
Auf der Sprintdistanz war bester Tristarler Patrick Kilian (1:08.48), der den 3. Platz belegte. Sieger wurde hier Leo Kreuzer (1:04:34) vom Run & Bike Kelheim. Josef Graf (1:17:26) wurde in der AK 25 insgesamt dritter und kam knapp vor Frank Eckert (1:17.52) ins Ziel, der ebenfalls den 3. Platz in der AK 50 erreichte. Stefan Kahl gewann die AK 55 in 1:24:19. Sebastian Lucas (1:21:57) und Tom Seidel (1:22:05) komplettieren die Tristar-Starter.
Bei den Frauen gelang Ines Bradshaw der 2. Gesamtplatz und 1. Platz in der AK mit 1:22:58. Sonja Hackl gewann ebenfalls ihre AK40 in 1:27:56. Sandra Unholzer finishte in 1:36:43.
Insgesamt freuten sich alle Teilnehmer über eine schöne und gelungene Veranstaltung und waren glücklich, dass schon fast vergessene Triathlonfeeling mit in die Saisonpause zu nehmen.

Frank Eckert

Tristar-Athleten bei der Challenge Roth – Sub 10

Am ersten September Wochenende waren zwei Tristar-Athleten beim legendären Triathlon in Roth am Start und absolvierten dort sehr erfolgreich ihre erste Langdistanz. Nadine Scherübl und Dennis Zimmermann konnten beide die Langdistanz in unter 10 Stunden finishen! Herzlichen Glückwunsch an beide für diese starke Leistung!

Nachfolgend ein ausführlicher „Race Bericht“ von Dennis. Viel Spaß beim Lesen. 🙂

Race Report – Langdistanz Premiere – Challenge Roth 2021

Nach unruhigen Nächten mit Wahnvorstellungen, dass 2 Ersatzschläuche oder sämtliche Kartuschen sowie Handluftpumpe wohl eher nicht reichen werden, klingelt um 3:59 der sanfte innere Wecker, welchen ich sonst werktags auch gerne hätte.
Auch die Vorstellung mir im letzten Moment noch eine Erkältung einzufangen, welche ich in der Rennwoche mit literweise Ingwerwasser zu besänftigen versuchte, ist jetzt auch durch.
Die sonstigen übrigen Begleiterscheinungen (meist in sitzender Haltung) kennt ja hier jeder, daher möchte ich gerne darauf verzichten.
Noch schnell 2 Nutellabrote eingeschoben und schon geht es los in Richtung Wechselzone, zu checken ob meine Reifen noch Luft haben (gehört natürlich noch zu den oben erwähnten Wahnvorstellungen).
Der Kanal ist noch vernebelt, was einen wunderschönen Anblick des Schwimmstartes ermöglicht und nach hippeligen Rumtreiben in der Wechselzone geht es endlich in den Vorstartbereich meiner Startgruppe und in das erstaunlicherweise angenehme Wasser. War wohl der Aufregung entschuldigt, denn normalerweise friere ich im Wasser wie ein junges Reh.
Überraschenderweise finden sich neben meines Fanclubs auch sonst relativ viele Zuschauer am Kanal ein, was in den nächsten beiden Disziplinen sogar noch besser wird. Vieles zwar aufgrund der Beschränkungen anders, aber dennoch ein absolutes Highlight.
Nach gemächlichen ca. 68 Minuten Schwimmen ab aufs Rad, die Sonne kommt hervor und der Wind hält sich zurück.
Auch das gute Pfund Gel mit Himbeergeschmack findet problemlos seinen Weg da wo es hin soll, wobei nach einiger Zeit dann doch die Freude überwiegt, für das Laufen eine neutrale Geschmacksrichtung gewählt zu haben.
Mit Wattwerten möchte ich hier nicht um mich schmeißen, auf jeden Fall waren diese auf der ersten Runde natürlich wie immer zu hoch.
Hatte mir die Strecke zwar nicht so bergig vorgestellt, doch mit dem Selbstbewusstsein einen angehenden Profi am Berg(matting) der Wahrheit bezwungen zu haben, geht es doch exzellent die Hügel drüber.
Anfangs noch etwas skeptisch wegen der um ca. 10km verkürzten Strecke, dankt es mir mein Nacken als ich nach ca. 4:38h vom Rad steigen darf.
Da ich anscheinend wohl deutlich mehr getrunken als geschwitzt hatte, lege ich nach dem Wechsel noch einen längeren Boxenstopp ein und los geht es auf die Laufstrecke vorbei an den motivierenden und super gelaunten Helfern.
Nach kurzem und erfolgreichen Ausdehnen von rückseitigen Oberschenkelkrämpfen husche ich an meinem weltklasse Fanclub vorbei und mit überraschenderweise guten Füßen für längere Zeit am Kanal entlang.
Ab km 30 wird’s zäh, vor allem am letzten Anstieg, doch Zuschauer und der Gedanke eines Finish lassen die müden Haxxn unterbewusst ausblenden. Völlig von Sinnen beschleunige ich kurz an der Verpflegungsstation um dann natürlich wieder langsamer zu werden.
Zurück in Roth ist der Zielteppich nah und auch eine Bodenwelle im grünen Teppich kann das Finish nicht stoppen.
Hatte ich mir vorher fest vorgenommen im Ziel nicht gleich auf die Uhr zu drücken, weil ich das lächerlich finde, mache ich es natürlich trotzdem und bin nach 9:32h froh, meine erste Langdistanz im Sack zu haben. Zur Re-Hydrierung abends noch ein paar Gläser Weißwein und ohne Wahnvorstellungen ins Bett 😉